Tragbare elektrische Stromaggregat

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Beim Camping, bei Fotoaufnahmen oder Im Garten – ein Generator bringt den Strom dort, wo er gebraucht wird. Strom ist aber auf Campingplätzen, s in Gartenhäuschen, auf Booten, auf Baustellen und in weit abgelegenen Ferienhäusern Mangelware. Hier machen Stromaggregate Sinn. Die auch als Stromerzeuger bezeichneten Geräte machen einem das Leben auch außerhalb der Zivilisation etwas leichter. In der heutigen zivilisierten Zeit mag ein Stromausfall wie eine Naturkatastrophe erscheinen. Es passiert einmal jährig, aber es kann passiert in Dunkel zu bleiben wegen Stromausfall. Wenn man ein Notstromaggregat Zuhause hat, sollte während dieser Zeit nicht im Dunke sitzen und die Heimelektronik weiter nutzen können.

Stromgeneratoren sind nicht nur für den Notfall gedacht. Man kann sie im Garten benutzen. Sie kommen zum Einsatz, wenn man Gartenwerkzeuge nutzen möchte, aber keine langen Stromverbindungen ziehen will. Außerdem dienen die Generatoren auf vielen Feldern zur Aufrechterhaltung des Stromes an Weidezäunen. Damit sind Stromgeneratoren vielseitig einsetzbar und sollten in keinem Haushalt fehlen.

Einsatz

Stationärer Einsatz

In vielen Bauten wie Umspannwerken, Krankenhäusern, Industriebetrieben oder Radio- oder TV-sendern werden stationäre Aggregate verwendet. Das Hochlaufen der Aggregate unter Last ist nicht möglich.

Auch in Wohnhäusern entsprechender Größe sind vielfach Notstromaggregate vorgeschrieben, damit bei Stromausfall sicherheitsrelevante Systeme in Betrieb zu halten. Dabei ist es wichtig, dass die Anlagen durch entsprechend geschultes Personal gewartet und regelmäßig in Betrieb genommen warden.

Mobiler Einsatz

Es gibt auch mobile Stromaggregate, die auf Anhängern montiert werden können und tragbar sind. Diese werden vielfach im Katastrophenschutz wie z. B. bei den Feuerwehren eingesetzt. Diese werden nicht nur bei Stromausfall eingesetzt, sondern auch in Gebieten ohne Stromversorgung z. B. für des THWs, mobile Wasseraufbereitungsanlagen des KHDs oder anderer Hilfsorganisationen.

Sie werden zus Versorgung von

  • Rettungsgeräte
  • Fahrbehren Arbeitmaschinen
  • Beleuchungsanlagen
  • Pumpen
  • Schweißgeräte
  • Messeinrichtungen uvm.
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Grundlagen Energieversorgungssicherheit

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Die Europäische Union importiert mehr als mehr als 80 Prozent ihres Erdölbedarfs und 61 Prozent ihres Gasbedarfs. Angesichts dieser Situation muss sie geeignete Instrumente schaffen, das es ihr ermöglichen nicht nur ihren Energiebinnenmarkt zu vollenden sondern auch  ihre Interessen gegenüber Drittländern zu vertreten.

Energieversorgungssicherheit in Schweiz

Aktuell ist die schweizerische Energieversorgung von bedeutenden regulatorischen Umwälzungen geprägt. Es widmet sich der vorliegende Beitrag dem Thema der Energieversorgungssicherheit.. Der Rechtsrahmen zur Gewährleistung der Stromversorgungssicherheit wird hingegen kritisch beurteilt.

Am 25. 05.2011 hat sich der Bundesrat für die neue Energiestrategie 2050 ausgesprochen. Mit diesem tiefgreifenden Umbau der Energieversorgung in  der nächsten 40 Jahre soll die bisherige Versorgungssicherheit der Schweiz kurz-/ längerfristig gewährleistet und gestärkt werden.

Rechtsrahmen und Verantwortlichkeiten

In der Schweiz treffen die Energiewirtschaft sowie Kantone und Bund im Rahmen ihrer Zuständigkeiten Vorkehrungen zur Sicherstellung einer ausreichenden und stabilen Versorgung mit Energie. Der Energiewirtschaft wird dabei grundsätzlich die Erfüllungsverantwortung zugewiesen; Kantone und Bund stehen demgegenüber in einer Gewährleistungsverantwortung. Sie haben gemäss Art. 4 Abs. 2 Energiegesetz 21 mit geeigneten staatlichen Rahmenbedingungen dafür zu sorgen, dass die Energiewirtschaft die Versorgung im Gesamtinteresse optimal erfüllen kann. Dazu setzen sie den erforderlichen Ordnungsrahmen fest.

Die Schweiz muss mangels nennenswerter eigener Ölvorkommen 100 % ihres Erdölbedarfs importieren. Ungefähr 60 % der Importe erfolgen in Form von fertigen Produkten wie zum beispiel  Heizöl oder Benzin, 40 % in Form von Rohöl, das in den beiden schweizerischen Raffinerien in Collombey und Cressier aufbereitet wird.

Erdgas muss vollständig aus dem Ausland importiert werden. Von geologischen und Aus technischen Gründen konnten in der Schweiz bislang keine grossen Gasspeicher angelegt werden. Die Gasversorgung stellt grundsätzlich eine kommunale Aufgabe dar.

Die Nettoproduktion von Elektrizität entspricht in etwa dem schweizerischen Jahresverbrauch. Im Winterhalbjahr ist die Schweiz auf Stromimporte angewiesen. Gemäss der aktuellen Elektrizitätsstatistik befindet sich 90 % des Grundkapitals der schweizerischen Elektrizitätsunternehmen im Eigentum von Gemeinden, Kantonen sowie den Schweizerischen Bundesbahnen.

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Schweizer Umweltgesetze – ist die umweltfreundliche Energie wirklich so wichtig für uns?

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Strom kann durchaus umweltfreundlich sein

Nicht ganz zu Unrecht sind die großen Kohlekraftwerke als Klimakiller verschrien. Sie blasen Jahr für Jahr erta Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid in die Atmosphäre. Treibhausgases Kohlendioxid sind damit für ein Drittel aller klimaschädlichen Emissionen in Schweiz verantwortlich. Können wir eine Lösung finden? Die Antwort lautet „Ja“.

Entgegen der herkömmlichen Stromerzeugung aus fossilen Atomkraft und Brennstoffen wird umweltfreundliche Energie als Strom aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen. In diesem Moment wird ein Großteil der erneuerbaren Energie aus Wind- und Wasserkraft bereit gestellt.

Windkraftwerke könnten 7 % des Strombedarfs abdecken und heute schon gibt es rund 10.000 Windräder in Schweiz. Keine andere Ökostromtechnik liefert derzeit so viele Kilowattstunden wie Windkraftwerke. Leider gibt er auch einigeTage, wenn Flaute herrscht, und alle Propeller stehen still. Deswegen kann man ein Land nicht allein aus Windkrafträdern versorgen.

Gute Gründe

  • Effektiver Klimaschutz: Der Ausbau Erneuerbarer Energien ist ein wichtiger Teil auf dem Weg zur Reduktion der Treibhausgasemissionen.
  • Mehr Bürgerbeteiligung: Die gesetzlichen Rahmenbedingungen wie das Marktanreizprogramm oder das Erneuerbare Energien Gesetz machen Investitionen leichter – durch Zuschüsse beim Kauf einer erneuerbaren Heizung oder durch eine garantierte Abnahme des Stroms.
  • Weniger Rohstoffimporte: Die Förderung von Erneuerbarer Energien stärkt den Wettbewerb auf dem Strommarkt.
  • Ehrliche Preise: Im Stromsektor sorgt das Erneuerbare Energien Gesetz, dass jede Kilowattstunde Elektrizität aus Erneuerbaren Energien zu einem festen Tarif abgenommen wird.
  • Wirtschaftskraft durch Investitionen: Damit die Energieversorgung der Zukunft zu sichern und Schweiz Klimaschutzziele zu erreichen, scheitet der Ausbau der Erneuerbaren Energien stetig voran.
  • Innovative Technik; Ohne Förderung von Grundlagen und Pilotprojekten würden viele neue Technologien nie das Licht der Welt erblicken und der schweizen Wirtschaft viele Chancen auf neuen Märkten entgehen.
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Die Zukunft der SVP (Schweizerische Volk Partei) – Ruhm oder Untergang ?

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Die Schweizerische Volkspartei ist eine rechtspopulistische, wirtschaftsliberale und nationalkonservative politische Partei in der Schweiz. Die Partei ist seit 1999 im Nationalrat die stärkste Partei nach Sitzen.

Geschichte

Am 8. Mai 1945 lud der Bozner Kaufmann Erich Amonn neunzehn Vertrauensleute aus allen Landesteilen zu einer Besprechung in die Villa Malfèr in Gries/Bozen ein, bei der die Südtiroler Volkspartei als Sammelpartei der Südtiroler gegründet wurde.

Parteipräsidenten

  • Hans Conzett: 1971–1976
  • Fritz Hofmann: 1976–1984
  • Adolf Ogi: 1984–1988
  • Hans Uhlmann: 1988–1995
  • Ueli Maurer: 1996–2008
  • Toni Brunner: 2008–2016
  • Albert Rösti: seit 2016

Von der BGB zur SVP

Auch wenn als Gründungstag der Volkspartei SVP offiziell der 22.09.1971 angegeben wird, geht die Parteigeschichte doch bis 1917 zurück. Es handelt sich doch bei der SVP um einen Zusammenschluss zweier traditionsreicher Parteien:

Der Demokratischen Parteien der Kantone Glarus und Graubünden und der Schweizerischen Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei.

Entstehung und Entwicklung der SVP

Südtirol wurde nach dem Ende des Erste Weltkrieges Teil des italienischen Staates. Nach der faschistischen Machtergreifung im Oktober 1922 sollte alles Deutsche in Südtirol ausgelöscht und alle deutschen Parteien verboten werden. Erst nach zwei Jahrzehnten faschistischer Unterdrückungs- und Italianisierungspolitik, Option und Krieg bot sich nach dem zweiten Weltkrieg die Chance für die deutsche und ladinische Minderheit in Italien eine politische Vertretung aufzubauen.

Die Schweizerische Volkspartei heute

1992 wehrte sich die SVP praktisch als einzige Partei gegen einen Beitritt der Schweiz zum Europäischen Wirtschaftsraum – und gewann die Volksabstimmung. Seither profiliert sich die SVP noch stärker als Hüterin der Schweizer Unabhängigkeit, verteidigt die Neutralität und setzt sich ein für eine restriktive Einwanderungspolitik. Sie steht ein für eine geradlinige bürgerliche Politik: Weniger Steuern, weniger Staatsausgaben, für eine schlanke Verwaltung und gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. Nach den Wahlen 1999 und 2003 wurde die SVP im Oktober 2007 zum dritten Mal stärkste Partei und wiederum stärkste Fraktion in der Bundesversammlung.

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